Blicke nach innen gerichtet.

 

Wie lebt es sich im Inneren? Hier einige Antworten dazu.

Campen IM Bus.

 

Vorne sind Schonbezüge auf den VW Sitzen. Sie sind sehr unempfindlich und selbst Hundehaare lassen sich schnell entfernen. Beide Sitze lassen sich gut drehen. Dank der schmalen Küche geht dies auch beim Fahrersitz recht zügig. Die Außentüren können dabei geschlossen bleiben. Die elektrische Lordosenstütze ist wirklich hilfreich für meinen Rücken. Eine Wohltat!

 

Der Innen- bzw. Bewegungsfreiraum ist so groß wie in einem T3. Dies wird erreicht durch eine ziemlich weit hinten montierte Schlafrücksitzbank und einer schmalen linksseitigen Schrankzeile. Die Küche ist in einem schmalen Möbel verbaut. Waschbecken, Gas-Kartsuchenkocher und natürlich die Schubladen lassen sich ausziehen. Seitlich daneben an der Wand befindet sich das Bord-Panel. Hier kann u. a. der Kühlschrank eingeschaltet werden.

 

Zwei Tischfüße rechtsseitig an B- und C-Säule ermöglichen eine flexible Tischnutzung. Dieser ist jedoch recht kurz, wenn man zu Zweit dran essen möchte. Eine Längsverschiebung wie bei Fischer wäre klasse.

 

Das Bett steht auf Füßen, so dass darunter noch Zeugs oder der Hund Platz finden.

Das obere Bett steht mit Gasdruckdämpfern steil oben, so dass das Raumgefühl richtig gut ist.

Der obere Wäscheschrank ist weit hinten verbaut, so dass man nach dem Schlafen (Kopfende an der Heckklappe) im 90 Grad-Winkel hochkommen kann, ohne sich den Kopf zu stoßen.

 

Das Panoramafenster lässt viel Licht hinein. Gut im Frühjahr, Herbst und Winter.

Neuer Stauhocker:

 

Zu einem VW Bus/Camper gehört für mich auch irgendwie immer eine Staukiste, die hinter dem Beifahrersitz platziert wird, dazu. So etwas kennen wir ja alle noch aus den T3 Westfalia-Zeiten.

 

Eine solche Staukiste bietet gleich mehrere Vorteile: bei einem umgedrehten Beifahrersitz bietet sie zum gemütlichen Sitzen eine Fuß- und Beinauflage und gleichzeitig auch mehr Stauraum. Wir haben bei unserem Ausbauer (Werz) eine solche Staukiste jetzt nachträglich bestellt, nachdem wir für uns die Maße geklärt hatten (30cm breit, 40cm lang, 32cm hoch inkl. 7cm Polster). Wichtig war, dass sie nicht stört, nicht zu groß ist und nachts unter das gebaute Bett geschoben werden kann. So bleibt auch genügend Platz zum Aussteigen bei gebautem Bett. Des Weiteren sollte sie farblich dem Innenausbau entsprechen und der Deckel sollte mit einem Dämpfer auch nach dem Öffnen oben stehen bleiben. Außerdem sollte sie hinter dem Beifahrersitz arretiert werden können, damit sie während der Fahrt auch dort stehen bleibt.

 

Et voila: hat geklappt. Schaut Euch die Bilder an.

Neue Ablage.

 

Damit man auch mal eine Abstellfläche im Bus hat, selbst wenn man den Tisch nicht aufgebaut hat..
Das im Baumarkt geschnittene Bambusbrett kostete lediglich acht Euro. Bin mal gespannt, ob es hilft.
Genutzt wird hierfür die geöffnete Besteckschublade.

Außentisch = Bettauflage.

 

Bei unserem Camper ist der Außentisch gleichzeitig die Bettauflage. Nutzt man ihn, sorgt ein zusammenrollbares, kleines Lattenrost dafür, dass das Bett nicht nach unten durchfällt.

Unten drunter seht ihr den Heckauszug.

 

Hier seht Ihr auch den leeren Raum: Rechts steht der Frischwassertank (rund 25l.), links ist Platz für lange Gegenstände.

Heck-meck am Heck: Richtig packen.

 

Im Kofferraum auf dem Heckauszug passt bei uns genau folgendes Zubehör, welches wir immer mitnehmen wollen: Zwei Isabella-Klappstühle (sehr bequem), eine lange Fußauflage (ziemlich dekadent, aber mindestens Glamping), ein kleiner zweiter Tisch, der auch als dritter Sitz oder Fußhocker genutzt werden kann, zwei Auffahrkeile (nicht im Bild), der VW Vorzeltteppich und das grüne Sonnensegel.

Uff. Mehr geht da jetzt nicht mehr.

 

Wobei...im linken Bereich kann man bestimmt noch die Hängematte längs reinlegen...

Detailbilder aus dem Inneren.

 

Rechtsseitig haben wir uns für ein Regal im Hochdach entschieden. Dieses nimmt den Kram auf, der irgendwie immer mit muss (Gummihammer, etwas Werkzeug, Bremsenreiniger, Teer- und Baumharzentferner, Klorolle, Küchenrollen, Wäscheleine, Hängemattenaufhängung usw.). Linksseitig liegt im Hochdach noch eine schmale Matratzenverbreiterung, so dass wir oben echte 1,20m Schlafbreite haben. Da wir jedoch eher unten schlafen, ist dies für uns nicht ganz so wichtig. Oben liegen oftmals Jacken und Decken. Vorne unter dem Panoramafenster gibt es eine weitere Ablage, z. B. für Zeitschriften, Handtücher usw. Links vorne haben wir oben die VW Bulli-Lichterkette und einen Kocher für draußen fixiert.

 

Rechts unterhalb der Schiebetür befindet sich die Airlineschiene mit Kleiderhaken und eine von drei Innenleuchten (drehbar). Die Schiene ist dort eigentlich schlecht angebracht, denn wenn Du dort Halter z. B. für Spültüscher, Taschenlampen oder Küchenrollen anbringst, stören sie beim Gang in den Bus oder aus dem Bus.

 

Das Regal links unter dem Hochdach ist megapraktisch. Dort bewahren wir u. a. Pflaster, Taschen und Gewürze auf. Dort ist auch die zweite Innenraumleuchte montiert. Unter dem Beifahrersitz befindet sich der Ladebooster, der die Bordbatterie zügig wieder auflädt.

Haken inside.

 

Auch für schwerere Dinge wohl geeignet. Ein Haken hinten im Heckbereich. Daneben links das Regal. Gut geeignet für Außendusche, Halter, Wasserzusatz usw.


Alternativ kann das Buch natürlich in ganz vielen Online-Buchshops erworben werden, z. B. mayersche.de, buecher.de, thalia.de, hugendubel.de. Oder hier beim Verlag Bod selbst (Books on demand):