Mein Leitbild.

Ich arbeite unabhängig und überparteilich.

Von einem Bullifan - für andere Bullifans.

 

Glaubwürdigkeit, Zuverlässigkeit, Freundlichkeit gegenüber Anderen und Seriosität im Auftreten sind für mich wichtige Werte und Güter und leiten mich bei meinem Tun. Ich respektiere und akzeptiere dabei natürlich die Urheber- und Persönlichkeitsrechte Dritter.

 

Meine Meinungen und Äußerungen orientieren sich an Fakten. Hierbei zählt: Soviel Objektivität wie möglich, soviel Subjektivität wie nötig. Das subjektive Empfinden entwickelt sich dabei anhand der über viele Jahre selbst gemachten Campingerfahrungen und der puren Fakten. Es gibt dabei keinen Einfluss der Firmen.

 

Mein Campinghobby, meine Bücher und diese Homepage sind meine Leidenschaft und meine Berufung. Ich arbeite ohne Sponsoring und werbefrei. Ich bezahle die entstehenden Kosten (Recherchearbeiten, Onlinekosten usw.) selbst.



Auf sich selbst besinnen.

Buslife hilft.


Die einfachen Dinge bringen uns manchmal sehr viel Glück und Zufriedenheit.

 

Hier beim Buslife im Sauerland. Ein schönes Plätzchen, ein wenig Spazieren und Wandern durch die Natur und dann abends nach einem kleinen Abendessen und einem Glas Wein den Sonnenuntergang genießen und im Bus schlafen. Was kann es Schöneres geben?

 

Leider sucht und findet uns im Alltag immer wieder das Hamsterrad. Der Leistungsdruck auf der Arbeit und im privaten Leben und generell in der Gesellschaft machen vielen von uns sehr zu schaffen.

 

Die große Negativität, die schlechte Laune und die Aggressivität sowie Rücksichtslosigkeit in Deutschland nehmen spürbar zu. Leider müssen manche von uns, so auch ich, erst schwer krank werden, bevor wir merken, was dieses Leben mit uns macht. Leider ist dies scheinbar nötig, um Veränderungen anzustoßen. Ich bin dabei, dies umzusetzen. 50 Lebensjahre sind hierfür noch ein gutes Alter. Es ist noch nicht zu spät.

 

 



Gemeinsam sein.


Thomas, mein Mann und ich.
Thomas, mein Mann und ich.


Was können wir tun, um unseren Kindern eine Welt zu hinterlassen, die lebenswert ist?


Schicksalsschläge.

 

Wie wir leben.

 

Werte.

 


Im Grunde müssten wir raus aus unserer Bequemlichkeit. Milch im Tetra Pak? Käse in der Plastikverpackung? Das war unseren Großeltern noch völlig fremd. Da kam der Milchmann oder es wurde Milch in Glasflaschen gekauft.

 

Letztens wurde bekannt, dass wir drei (!) Welten bräuchten, wenn alle Menschen dieser Erde so leben würden, wie wir Deutschen. Da läuft doch mächtig was schief....

 

Bleibt zu hoffen, dass so genannte Unverpacktläden, aber auch die großen Lebensmittelketten, bald Alternativen anbieten, die wir nutzen können. Wäre doch ein schönes Gefühl, wenn wir mit eigenen Vorratsdosen in den Aldi, Penny, Lidl, Netto, Rewe, Edeka gehen könnten, um sie an der Theke befüllen lassen zu können.

 

Was wollen wir ganz persönlich jetzt, ad hoc, tun?

  • Keine Fahrten mit einem Kreuzfahrtschiff.
  • Keine Flüge.
  • Keine Einweg-Kaffee-To-Go-Behältnisse und ähnliches.
  • Auf Partys gibt es kein Einweggeschirr.
  • Einkaufsbeutel werden vor dem Einkauf mitgenommen und Plastiktüten werden generell nicht mehr gekauft und genutzt.
  • Bewusster einkaufen mit der Frage: Brauchen wir es wirklich?
  • Wenig(er) Fleisch essen. Wenn möglich, BIO-Produkte kaufen. Lieber doppelt so teures Fleisch aus guter Herkunft, aber dafür weniger essen. Hilft vierfach: Man gönnt seinem Körper bessere Nahrung, man hilft dem Metzger (oft inhabergeführtes Fachgeschäft), man hilft den Bauern, die sich die Mühe machen, gute Qualität zu garantieren und unterstützt den Tierschutz.
  • Entsorgt wird nur das, was wirklich kein anderer Mensch mehr benötigt. Ansonsten wird es gespendet.

 

 


Krebs, gebrochene Knochen, psychische und physische Herausforderungen, Tod von lieben Menschen, familiäre Unstimmigkeiten, Pflege der Eltern...

 

In 50 Jahren habe ich so einiges erlebt, was bewätigt und angenommen werden musste. Dies geht vielen Menschen so, sie sprechen nur wenig drüber. Dies prägt und macht mich heute letztendlich zu dem, der ich bin. Die Essenz des Lebens rückt in den Vordergrund. Dr. med. Eckart von Hirschhausen und Prof. Dr. med. Tobias Esch schreiben in Ihrem Buch "Die bessere Hälfte", dass man ab dem 50. Lebensjahr (bzw. zur Häfte) wieder glücklicher wird und die zweite Lebenshälfte richtig genießen kann. Ein Grund dafür: Man hat viel Negatives im Leben erfahren, so dass man glücklich ist für die guten Dinge, die bleiben und entstehen. Dankbarkeit und Gelassenheit entwickeln sich (verkürzte Darstellung des Buches). Ich finde, dass trifft es wirklich gut.

 

Und damit bin ich zufrieden: Freunde, Familie, Authentizität, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Dankbarkeit fur das Gute in meinem Leben und eine Fokussierung auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben, steigern die eigene Lebensqualität.

 

Leider messen wir uns in unserer Leistungsgesellschaft zu oft an Andere und definieren uns häufig nur über die eigene Arbeit. Nur wer richtig Stress hat, fühlt sich oft gesellschaftlich akzeptiert und kann hierdurch manchmal auch eigene Unsicherheiten und Ängste überdecken. Wir überschreiten zu oft die Grenzen des geistig und körperlich Machbaren.

 

Doch unser sozialer Wert sollte vielmehr danach bewertet werden, wie es uns geht. Sind wir gesund? Haben wir Zeit auch mal fürs Nichtstun? Die Niederländer nennen das jetzt "Niksen". Ein neuer Trend, der das dänische "Hygge" ablöst bzw. ergänzt.

 

Dies wird oft vernachlsässigt. Viele denken, der Körper muss funktionieren und Nichtstun wird mit Faulheit gleichgesetzt. Dies ist m. E. falsch.

 

Buslife kann uns dabei helfen, wieder etwas von der Freiheit zuruckzugewinnen, die uns auf unserem Weg verloren gegangen ist.



Ein Ziel.


 

Einfach mal keinen Plan und kein (Tages-)Ziel haben. Einfach mal SEIN und den Gedanken nachhängen. In solchen Momenten kommen einem häufig die besten Ideen. Im Grunde ist dies viel produktiver, aber diesem Effizienzgedanken hänge ich jetzt mal nicht nach.

 

Im Moment leben. Auch das ist Buslife. Raus aus dem Hamsterrad, aus der leistungsverdichteten Gesellschaft und rein in das ursprüngliche Leben, bevor wir ganz vergessen, wie das ist. Das Handy darf dabei auch mal ganz weit weg im Bus liegen bleiben.

 

Damit hier keine Missverständnisse entstehen: Es geht mir nicht um das jahrelange faule Rumsitzen, sondern um ein gesundes Mittelmaß. Maß und Mitte sind im Leben so wertvoll, auch bei Anspannung und Entspannung. Bleiben wir uns gewogen!


Wunderschöner Regenbogen zu Hause über Dortmund.
Wunderschöner Regenbogen zu Hause über Dortmund.