· 

Werz-Treffen auf der Schwäbischen Alb

Der Bus-Ausbauer Werz veranstaltete am Wochenende sein alle zwei Jahre stattfindendes Treffen. Hier ein kleiner Bericht:

Auf dem Campingplatz Hopfenburg auf der Schwäbischen Alb fand jetzt das zweijährige Treffen von Werz statt. Werz ist bekannt als Campingausbauer von T6.1-Bussen. Coronabedingt konnten nur rund 40 Busse mit ihren Besitzer*innen teilnehmen. Aber immerhin konnte es stattfinden! Dies ist in diesem Jahr ja nicht selbstverständlich.

Und so mischten sich bunt T5, T6 und T6.1 auf dem tollen Campingplatz, der in einigen Campingplatzführern als einer der besten Campingplätze Deutschlands empfohlen wird. Umgebaute Bauwagen, Tiny Häuser, ausrangierte Campingwagen und Wigwams sowie Jurten stehen Naturliebhabern zur Verfügung, die keinen eigenen Bus bzw. Camper besitzen. Auch für Kinder wird viel geboten, so bieten zahlreiche Spielmöglichkeiten sowie viele Tiere eine schöne Abwechslung für die Kleinen, siehe Fotos.

Doch zurück zum Werz-Treffen: es ist schon interessant, im Grunde ist es der gleiche Ausbau vom selben Ausbauer, doch jeder Bus sieht anders aus. Verschiedene Dekore, Stoffe, Innenraumfarben und Möbelanordnungen sowie umgesetzte Sonderwünsche der Kund*innen machen das Anschauen immer wieder spannend. Es gibt dabei immer wieder etwas zu entdecken. Zählt man dann noch die unterschiedlichen Außenfarben, Radstände, Dachtypen (Aufstell-/Klappdach z. B. von SCA oder feste Hochdächer von Polyroof oder SCA mit unterschiedlichen Fenstereinbauten), Baujahre und Ausstattungen hinzu, bleibt festzustellen, dass jeder Bus ein Unikat darstellt.

Das Rahmenprogramm war prall gefüllt: wir konnten entweder die Stadt Ulm mit dem Münster besichtigen oder eine Wanderung bzw. eine Fahrradtour durchführen. Abends berichteten Martina Zürcher und Dylan Wickrama von Ihrem (dauerhaften!) Leben im VW Bus (T5 langer Radstand). Mit dem Bus fahren sie quer durch die ganze Welt. Sie konnten so viele spannende Geschichten erzählen, dass sie wohl heute noch berichten würden, wenn der Abend nicht auch irgendwann vorbei gewesen wäre. Am zweiten Abend gab es dann noch ein schwäbisches Theaterstück von „Dein Theater“ zu sehen.

Auf der Rückfahrt fuhr ich noch zum wenige Kilometer entfernten Blautopfsee in Blaubeuren. Das Wasser erscheint dort unglaublich blau. Auf der Homepage steht: "Die blaue Farbe entsteht durch einen physikalischen Effekt der Lichtstreuung (so genannte Rayleigh-Streuung) an den nanoskaligen Kalkpartikeln, die im Wasser dispergiert sind."
Ach so, na dann ist ja alles geklärt:-)

Viel Spaß beim Anschauen der Fotos!

Kommentar schreiben

Kommentare: 0